Sommertörn 17.6 – 7.7.

Nach zwei Sommertörns auf der Achse Nord – Süd sollte es dieses Jahr mal wieder Richtung Osten gehen. Ziel und Wendepunkt der Reise – Bornholm.

Mit gutem achterlichen Wind war unser erstes, ambitioniertes Ziel Heiligenhafen, knappe 40 Meilen entfernt von Schleimünde. Leider liess der Wind unterwegs immer mehr nach, so dass wir irgendwann mit 2-3 Knoten rumdümpelten. Also Zielkorrektur: Hafen Lippe. Nachdem der Wind noch weiter nachliess wurde es am Ende Bagenkop. Ziellkorrektur die erste und zweite, lieder nicht die letzte in diesem Urlaub. Aber das wussten wir da noch nicht.

Über Burgstaaken auf Fehmarn führte uns die nächste Etappe bei hochsommerlichen Temperaturen nach Kühlungsborn. Entspanntes Segeln bisher. Der dramatische abendliche Himmel kündigte aber langsam kleine Veränderungen an der Grosswetterlage an.

Über Gedser (DK) und Klintholm (DK) arbeiteten wir uns langsam nach Osten vor. Mittlerweile stand das Ölzeug hoch im Kurs. Die Temperaturen liessen etwas nach und die eine oder andere Schauer zog durch.

Es wurde dunkel.

In Gislövs Läge (Schweden) angekommen, bestaunten wir die Gewitter- und Schauerzellen die nun wie an der Perlenschnur aufgereiht am Horizont langzogen.

Mit dem mittlerweile kräftigen Wind aus West verholten wir uns am nächsten Tag nach Ystad (SWE) um dort, in einer etwas grösseren Stadt, Mittsommer zu feiern und nach Bornholm überzusetzen.

Davon abgesehen, dass es auch an diesem Tag wieder kräftig regnete, war von Mittsommer Festlichkeiten ebenfalls wenig zu sehen. Nach kurzer Recherche fanden wir heraus, dass in Schweden der Tag eher im privaten gefeiert wird. Dementsprechend war der Ort wie ausgestorben. Typischer Fall von zur falschen Zeit am falschen Ort.

Dann also los nach Bornholm (DK). Die 35 Seemeilen waren bei westlichen Winden mit Stärke 5 schnell abgeritten. Die Sonne liess sich auch mal wieder blicken und bestätigte die Information, dass Bornholm eine der sonnenreichsten Inseln in der Ostsee ist.

Für die nächsten Tage waren Winde um die 7 Beaufort angekündigt. Anstatt Hafenhopping zu betreiben suchten wir uns also einen Hafen, von dem man gut einige Ort auf Bornholm erreichen konnte und der bei den Bedingungen etwas Schutz bot. In Hasle an der Westküste Bornholms fanden wir das.

Von hier aus besuchten wir die zugegebenermassen doch deutlich gemütlichere Nordküste mit Gudhejm und Tejn per Bus.

Bei unserer Wanderung von Hasle aus die Westküste hoch nach Vang hatten wir am nächsten Tag auch spektakuläre Aussichten auf die rauhe aber gleichzeitig sehr schöne Küste.

Nach drei Tagen auf Bornholm mussten wir uns langsam mit der Rückfahrt anfreunden. Die Wettervorhersage machte da aber wenig Lust drauf. Es blieb bei West und das eher wieder zunehmend. Ruhige Bedingungen waren also nicht in Sicht. Um nicht Aufkreuzen zu müssen peilten wir deshalb als nächstes Ziel Lohme auf Rügen an.

Am Vorabend dann nochmal proviantieren und am nächsten Morgen als erster Kunde zum Bäcker. Dann gings los. Als die ersten dicken Wellen in der Einfahrt überwunden waren, war es am Ende ein zwar langer (52 Meilen) aber angenehmer Törn. Trotzdem waren wir froh als wir im Lohme bei Grillfleisch am Feuerchen sitzen konnten.

In Lohme blieben wir dann gleich wieder einen Tag länger und besuchten den Königsstuhl und Sassnitz.

Der frische Wind blieb, er drehte aber auf Ost. Beste voraussetzungen die 20 Meilen bis Vitte auf Hiddensee abzureiten. Im Dunst ging es los, im Regen kamen wir an.

Als beim Frühstück Dauerregen gegen die Kuchenbude plätscherte legten wir spontan einen weiteren Hafentag ein. Zwei Tage auf Hiddensee (D), eigentlich schön, nur gesehen haben wir kaum was, weil es draussen zu ungemütlich war.

Nach den ganzen Hafentagen mussten nun langsam Strecke nach Westen machen. Die Idee war von Hiddensee direkt nach Gedser (DK) zu fahren. Der Wind könnte mit Nordwest knapp passen.

Dummerweise drehte der Wind, jeweiter wir nach Westen fuhren, immer mehr nach Westen. Also Kursänderung, jetzt nach Haesnes (DK). Müsste passen. Je weiter wir nun nach Nordwesten fuhren drehte der Wind, richtig, nach nordwest. Am Ende wurde es Klintholm (DK). Zum zweiten mal auf dieser Reise.

Die Wettervorhersage kündigte mal wieder ordentlich Wind aus West an. Zeit also endlich nach Gedser (DK) zu kommen. Nach ruppigem Gegenanbolzen landeten wir dort am nächsten Tag. Nur um direkt wieder festzuhängen. Gedser, drei Tage lang. Ein Traum.

Tag 1 mit ausdauernder Gewitterschauer mitten in der Wanderung zur südlichsten Spitze Dänemarks.

Tag 2 mit Ausflug per Bus nach Nyköping (DK). Was zugegebenermassen seinen Reiz hatte. Besonders dank einer Marchingband, die auf dem Marktplatz der Stadt spielte.

Und wenn man sonst nicht viel zu tun hat, schaut man mal in Dinge rein, an denen man sonst wahrscheinlich vorbeigegangen wäre. z.B. das verlassene Schwimmbad direkt am Yachthafen von Gedser.

Endlich war uns die Wetterlage gnädig, so dass wir nach Lemkenhafen auf Fehmarn übersetzen konnten. Leider spielte der Wind nicht richtig mit. Den Grossteil der Strecke legten wir unter Motor zurück.

Ähnlich wie die Etappe nach Bagenkop am nächsten Tag. Aber nach den vielen Starkwind Tagen waren wir da gar nicht so traurig drüber.

Die Temperaturen waren sommerlich. Das Ende des Urlaubs stimmte uns versöhnlich.

Und einen Tag später hatte uns die Schlei schon wieder. Das sommerliche Wetter war wieder verschwunden. So fiel uns der Abschied von diesem wettermässig durchwachsenen Törn nicht allzuschwer. Auch wenn man zwischenzeitlich zweifelt, warum man das eigentlich macht, wenn es stürmt, kalt ist und regnet, mit etwas Abstand geht es dann doch wieder los, die Planung des nächsten, dann ganz bestimmt mal wieder hochsommerlichen Törns in der Ostsee.

 

 

 

Sommertörn 14.7. – 6.8.

Sommertörn zu den westlichen Schären mit Abstecher nach Göteborg – zweiter Anlauf. Das war der Arbeitstitel des diesjährigen Sommertörns und im Gegensatz zum letzten Jahr sollte dieses Jahr der Plan aufgehen. Aber eins nach dem anderen.

Mit Rückenwind ging es von Kappeln in der Schlei los Richtung Marstal/DK. An der Hafeneinfahrt angekommen passte am frühen Nachmittag der Wind noch so gut, daß wir gleich nach Rudköping weitergesegelt sind. Wir hatten ja einige Meilen vor dem Bug bis Göteborg. Da konnte es nicht schaden am ersten Tag noch ein paar draufzulegen.

Über Nyborg ging es dann durch den grossen Belt nach Ballen auf Samsö. Alles mit entspannter Backstagsbrise und entsprechend flottem Vorankommen.

Auf Ballen war dann auch zum ersten mal fühlbar, daß wir uns in der Hochsaison befinden. Päckchenliegen in der Hafeneinfahrt war angesagt.

Am nächsten Tag standen wir für unsere Verhätnisse sehr zeitig auf um die gut 60 Meilen bis Anholt in einem Rutsch durchzuziehen. Der Wind passte weiterhin sehr gut. Achterlich, so daß eine recht komfortable, aber etwas kühle Überfahrt über das Kattegat klappte.

Auf Anholt hielten wir uns nicht lange auf und setzten gleich nach Schweden über. In Varberg/SWE bekamen wir dann schon die ersten Eindrücke der Schärenlandschaft, die uns die nächsten Tage begleiten sollten.

Bis Göteborg war es nun nicht mehr weit. Auf dem Weg dorthin übernachteten wir an einer Muringboje zwischen den kleinen Inseln Vindö und Ramnö vor Kungsbacka. Das Schären-Feeling war schon da.

Am nächsten Tag dann Göteborg. Bei Kaiserwetter im Bommens Hamn, mitten in der Stadt. Von hier aus konnten wir bequem die Stadt zu Fuss erkunden.

Das gegenüberliegende Ufer war von einer fast romantischen Industrie-Kulisse geprägt. Wir blieben hier zwei Tage um darauf noch etwas die Schären zu erkunden.

Bei weiterhin stabilen hochsommerlichen Temperaturen suchten wir uns die nächste Ankergelegenheit.

Vor der kleinen Insel Högö fanden wir sie. Der Anker hielt bombenfest, allerdings mangels Wind hatte er auch nicht viel zu halten. Wir haben es erst gemerkt, als wir am nächsten Tag das Teil bergen wollten. Gefühlte 50kg Schlick hingen an der Fluke.

Die Schären Klischee-Landschaft fanden wir dann auf der Insel Vrangö vor. Unserer letzten Etappe, bevor wir uns langsam wieder nach Dänemark verholen wollten.

Nächster Stop war dann die Insel Laesö, die wie Anholt mitten im Kattegat liegt. Diese scheint ähnlich beliebt zu sein. Zumindest liess dies die Anzahl der Boote dort erahnen.

Von Laeso ging es dann nach Skagen und von dort aus dann die komplette östliche Küste Jütlands Richtung Süden weiter. Immer wenn es die Segelbedingungen zuliessen, hielten wir unsere Schleppangel ins Wasser und konnten tatsächlich die eine oder andere Makrele fangen. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Vorher hatten wir noch nie Glück beim Angeln unter Segeln gehabt.

Ab Skagen war das Wetter auch etwas durchwachsen. Regen- und Sonnentage wechselten sich nun mit schöner Regelmässigkeit ab. Der Wind frischte auch etwas auf und wechselte gern die Richtung. So landeten wir eines Tages, etwas ungeplant, nach einem abgebrochenen Kreuzkurs auf der Insel Endelave. Da es früh am Nachmittag war hatten wir viel Zeit die aussergewöhnlich schöne Landschaft bei einer Wanderung zu bewundern.

Das wechselhafte Wetter begleitete uns auch durch den kleinen Belt.

Auf Flaute …

… folgt Starkwind und Regen, der uns auf Bagö sogar einen ungeplanten Hafentag beschert.

Der nächste Tag hat immernoch einiges an Wind in petto. Aber zumindest aus einer Richtung, daß wir Fynhavn einigermassen anlegen können.

Von dort geht es dann am nächsten Tag zurück in die Schlei. Drei Wochen sind schon wieder um. Der Alltag wartet schon.

Sommertörn, 23.7. – 16.8.

Für unseren großen Sommertörn hatten wir, Melanie und ich, uns viel vorgenommen. Das große Ziel, Highlight des Urlaubs und Wendemarke für die Rückkehr sollten die westlichen Schären in Schweden sein. Also grob gesagt, der Raum Göteborg. Aber natürlich kam wie immer alles ganz anders. Konnte ja keiner ahnen, wie zickig das Wetter diesen Sommer sein würde.

Die ersten Tage ging es ganz entspannt durch quasi heimatliche Gefilde. Quer durch die dänische Südsee bis nach Nyborg an der Grossen Belt Brücke. Dort hatten wir uns mit Segelkollege Ralf von der Akinom (IW-31.de) und seiner Crew zum gemütlichen Umtrunk verabredet. Im recht vollen Hafen haben wir uns zu zweit in eine XXL Box gequetscht und saßen bei strömenden Regen unter der Kuchenbude. Lustig wars trotzdem.

Liegeplatz mit Ausblick am Gastlieger Rondel in Marstal/DK

Dunkle Wolken in Dagelökke/DK

Ralf und Mike zogen am nächsten Tag nach Svendborg weiter. Wir legten gleich einen Hafentag ein wegen stürmischen Wind aus der falschen Richtung. Nicht gut wenn man eigentlich schnell in die Schären will.

Sightseeing in Nyborg. Ganz hübsch im Schlosspark.

Der Abendhimmel versprach, dass wir am nächsten Tag wieder die Segel setzen können.

Und so setzten wir die Segel. Nur nach diversen Wetterberichten zu urteilen sollte es sehr wechselhaft bleiben. Kein Wetter um quer über den Kattegat eine Nachtfahrt einzulegen. So hangelten wir uns vom Grossen Belt aus erstmal nach Osten weiter, immer an der Nordküste Seelands entlang.

Rauschefahrt bei achterlichem Wind durch den Grossen Belt.

Angekommen auf Sejerö/DK. Kleines Boot bringt oft eine entspannte Liegeplatz Situation. Besonders zur Hauptsaison. Die dicken Pötte bildeten schon Päckchen an der Mole.

Auf dem Weg nach Odden/DK. Irgendwie karibisch, inklusive tropischer Squalls.

Hyggeliges Ambiente beim Hafen Gilleleje/DK.

Lecker Curry mit Würzmischung aus dem Asiashop. Man beachte die tiefgefrorene Bierdose. Unser antiker Kühlschrank hört sich zwar wie ein Trecker an, packt aber locker Temperaturen unter Null.

Unsere Schärenpläne hatten wir zu dem Zeitpunkt schon begraben. Allerdings hiess es im Hafenhandbuch, dass Torekov an der schwedischen Westküste schon ein bisschen Schärenambiente bieten soll. Trotz gemeldetem stürmischen Westwind machten wir uns auf den Weg nach Norden. Die anderen Boote hatten scheinbar auch den Wetterbericht gelesen. Alle Boote, die wir sahen, kamen uns entgegen, um sich in den geschützen Öresund zu verkriechen. Na dann …

Angekommen in Torekov/SW. Recht voll hier. Die hintere Hafenfläche wurde konsequent zugeparkt. Wir lagen dadurch aber sehr geschützt.

Die Landschaft hier hatte schon was. Der Weg hatte sich gelohnt. Auch wenn es wieder mal einen Hafentag am nächsten Tag wegen Sturm bedeuten sollte.

Mit dem Ausflugsboot fuhren wir dann auf die Insel Hallands Väderö gegenüber von Torekov. Auf der Wanderung durch das Naturschutzgebiet konnten wir dann sehen, wie das Kattegat in Luv der Insel aussieht (bisschen wilder was die Wellen betrifft) …

… und genossen so noch entspannter die romantische Stimmung. Draussen werden wir nichts verpassen.

Nachdem der Wind sich beruhigt hatte, drehten wir unseren Bug nach Süden in Richtung Kopenhagen. Leider hatte der Wind nicht nur abgeflaut, sondern hatte auch nach Süden gedreht. Viel Segeln war auf dem Öresund leider nicht.

In Vicken/SW entdeckte Melanie ihre Passion für das Krebseangeln. Die jungen Experten auf dem Gebiet stellten freiwillig ihr Equipment zur Verfügung.

Mal wieder nur im Vorbeifahren gesehen. Helsingborg/DK.

Für Kopenhagen war es schon ein bisschen spät. Deshalb legten wir noch einen Stop in Vedbaek/DK ein.

Obligatorischer Sonnenuntergangs Schnappschuss.

Milchstrasse? Nein Sahne auf Hafenwasser!

In Kopenhagen ergatterten wir mal wieder einen Platz im Christianshavn. Meiner Meinung nach der beste Liegeplatz, den man hier haben kann. Zentral und unglaublich tolle Stimmung. Hier blieben wir zwei Tage und verbrachten einen schönen Abend mit Melanies Freund Albert und seiner Freundin Tussnelda.

Vorfreude auf Kopenhagen/DK.

Sommer und Gin-Tonic mit Hafenblick. Der neue Streetfood Court (zu dem die Liegestühle gehören) ist der Hammer.

Christianshavn: Lustig sind die Ausflugsboote, die immer dicht am Heck vorbeifahren.

Blick vom Kirchturm: Da unten liegt die Atari irgendwo.

Abends dann mal wieder ein kleiner Gewitterregen.

Von Kopenhagen aus ging es tendenziell schon wieder Richtung Heimat. Ein Stück den Öresund runter und durch die Faxebucht und den Bögestrom in das Smaelands Fahrwasser. Unterwegs, im etwas abgelegenen Örtchen Nyord, trafen wir völlig zufällig Nils und seine Freundin Lena, die gerade von einem 10 Wochen Trip rund um die Ostsee Richtung Kiel unterwegs waren. Mit Ihnen verbrachten wir dann die nächsten beiden Tage, bevor sich unsere Kurslinien wieder auseinander bewegten. So klein kann die Ostsee sein.

Wie immer voll in Skanör/SW am südlichen Ende des Öresund. Unser Liegeplatz genau in der Einfahrt hatte aber was. Besser als in 5ter Position im Päckchen.

Es kann nur Mittwoch gewesen sein. Am frühen Abend herrschte auf einmal grosse Hektik im Hafen als etliche Jollen und Dickschiffe rein unter Segel sich auf den Weg zur Regatta machten. Draussen ergab das dann dieses schon schmerzhaft kitschige Segelklischeebild.

Stevnsklint auf dem Weg nach Fakse Ladeplats/DK.

Viele Vögel auf Draht in Nyord/DK. Wo ist Hitchcock?

Lecker Bollo auf der Hafenmole in Nyord/DK.

Grillabend mit Nils und Lena in Vordingborg/DK.

Wir hatten noch ein paar Tage über und entschlossen uns statt die übliche Route (Smaelands Fahrwasser in die Dänische Südsee) zu nehmen, den Guldborg Sund zu durchfahren. Einige Jahre gab es da einige flache Stellen, die in diesem Frühjahr durch eine Bagger-Aktion beseitigt worden waren. Also die Gelegenheit. Da wir in der dem Guldborg Sund sehr ähnlichen Schlei liegen, war das am Ende allerdings doch nicht das Highlight schlechthin, nervte eher weil wir wieder ständig unter Motor fahren mussten.

Guldborg/DK am nördlichen Eingang des gleichnamigen Sunds. Hier war an der Brücke interessant zu sehen, wie der Strom regelmässig seine Richtung änderte. Mal hatten die Brückenpfeiler Fahrt nach Norden, wenig später nach Süden.

Nysted/DK am Ausgang des Guldborg Sunds. Eigentlich wollten wir endlich mal über Nacht ankern. Wie so oft, wenn es sich anbot, war dann nachts wieder ein Gewitter mit stürmischen Böen gemeldet. Mit dem Ausblick, Heck Richtung Natur, war es aber auch hier gut auszuhalten.

Tags darauf tuckerten wir (Richtig, kein Wind …) rüber nach Warnemünde. Dort trafen wir meinen alten Segelkumpel Micki, der in der Nähe wohnt. Das ergab wieder einen netten Abend, leider nicht ganz so ausschweifend, da Micki am nächsten Tag wieder zur Arbeit musste.

Über Kühlungsborn, Fehmarn und Bagenkop segelnd, lag dann schon ein paar Tage später wieder Schleimünde vor dem Bug.

Die Sonne steht tief in Warnemünde/D.

Noch ein obligatorisches Hafenklischee in Kühlungsborn/D.

Blinder Passagier in der Backskiste? Nein, Techniker beim Wechseln unseres Impellers. Der hatte sich zerlegt und ein paar weitere Problemchen bereitet.

Einer der besten Segeltage. Wahrscheinlich weil die Tage zuvor so wenig Wind war und er aus der falschen Richtung kam. Halbwind Rauschefahrt von Kühlungsborn nach Lemkenhafen auf Fehmarn.

Angekommen in Lemkenhafen/D. Eine der wenigen freien Boxen. Breite 2,9m. War quasi für uns freigehalten. Hier wieder Hafentag – weil ein Stürmchen im Anmarsch war.

Am Tag darauf war der Wind wieder weg. Motorfahrt nach Bagenkop/DK.

Zur Entschädigung war die Überfahrt nach Schleimünde ein prima Segeltag. Moderater Wind aus der richtigen Richtung. Entspannt kamen wir in Kappeln an.

Und kurze Zeit später saßen wir schon wieder im Auto und waren auf dem Weg nach Hause.

Fazit:

Ziemlich durchwachsener Urlaubstörn was das Wetter angeht. Grossartig planbar war da nichts. Aber am Ende hat es uns auf unserer Route besser getroffen als unsere Kollegen von der Akinom, die was von 15 Grad, 7 Windstärken und Dauerregen in Schleimünde erzählt haben als wir im kurzer Hose in Schweden sassen.

Vom Wetter abgesehen waren es aber wieder tolle drei Wochen. Besonders immer wieder nette, alte Bekannte zu treffen, hat die Fahrt zu etwas Besonderem gemacht.

Letztes Wochenende, 2.-5.10.

Das kann es doch nicht gewesen sein. Gutes Wetter war gemeldet und für den 5.10. war schon das Ausräumen der Atari eingeplant. Die alljährliche Vorbereitung auf den Winterschlaf.

Also, kurzerhand haben wir zwei Tage vorn drangehangen und nochmal eine kleine Runde bei bestem Segelwetter gedreht. Donnerstag Nachmittag schnell nach Schleimünde, dann nach Marstall und am Samstag wieder zurück. Sonntag dann alles ausgeräumt und eingepackt. Ende der Saison – aber ein würdiges.

Schleimünde

Die Schlei

Der Grill

Schon etwas nackt, die Atari.

Langes Wochenende, 12.-14.09.

Und wieder eine Flotille mit der Akinom vom Skipper Ralf. Diesmal in kleinerer Besetzung. Auf der Atari hatte Matze angeheuert, auf der Akinom Volker. Highlight der Wochenendes waren die Ochseninseln in der Flensburger Förde. Aus irgendeinem Grund bin ich da immer vorbei gesegelt, wenn es mal Richtung Flensburg ging. Schwerer Fehler. Ich verspreche, ich komme wieder.

Ochseninseln

Akinom im Petroleumlampen Schein. Freiheit ;)

Über Hörup Havn am Samstag ging es dann am Sonntag zurück in die Schlei. Ein Spitzen Wochenende ging zu Ende.

Langes Wochenende, 29.-31.08.

Es war mal wieder Zeit die Segel zu lüften. An Board, Micki und Marc. Im Schlepptau, die Akinom mit auch gut gebuchter Crewstärke. Als am Morgen noch von Prätorius ein Gin und passend dazu Tonic und Eiswürfel in das Schapp verschwanden war klar, das Wochenende wird ein gutes.

Der kleine Flotillentrip führte uns über das behaglich Fynshavn nach Wackerballig und retour in die Schlei. Dazwischen, mal Sonnenschein, mal Regen, mal bisschen Wind, mal etwas mehr. Grillen am Steg vorm Boot und abendliches Abhängen bis die Decken um uns vom Tau triefend nass wurden.

Fynshavn: Prä Grill, post Gin

Fynhavn: Bettzeit

Regen, motoren, macht nichts

Die grosse Runde, 27.6 – 26.7.

Ende Juni stand der grosse Sommerurlaub an. Wir, Melanie und ich, hatten es tatsächlich geschafft ganze vier Wochen freizuschaufeln um uns entspannt über die Ostsee treiben zu lassen.

Der Plan: Von Kappeln aus zügig nach Osten, Zwischenstop auf Hiddensee, Peenestrom, Szczecin/Polen, Bornholm als Wendemarke, bisschen Süd-Schweden, über Smaeland Fahrwasser und Dänische Südsee zurück in die Schlei.

Die ersten paar Tage von Kappeln über Bagenkop, Orth auf Fehmarn, Gedser bis Vitte auf Hiddensee wurden geprägt von leichten Winden aus westlichen Richtungen (was uns natürlich sehr entgegenkam), wechselhaftem Wetter mit kurzen aber starken Schauern, erfolglosen Angelversuchen und der Suche nach passenden Gelegenheiten Fussball zu schauen. Letzteres war vor allem beim Spiel Deutschland gegen Algerien in Gedser nicht ohne. Dort interessierte sich wirklich niemand für das Spiel. Ausser den vielen deutschen Seglern, die Pulkweise durch den recht toten Ort wanderten um eine Kneipe mit Fernseher zu finden. Letztlich landeten alle vor einem kleinen Fernseher beim Segel Club, der Erbarmen mit uns deutschen Seglern hatte.

Dunkle Aussichten auf dem Weg nach Bagenkop

Bagenkop: Angeln im Hafenbecken

Hiddensee in Sicht, Dornbusch umrundet

Auf Hiddensee legten wir einen Hafentag ein, um die Insel etwas genauer zu erkunden. Mit dem Rad gings nach Kloster und zum obligatorischen Leuchtturm Dornbusch. Hiddensee hat schon seinen ganz eigenen Charme. Trotz relativ vielen anderen Touristen herrscht hier eine gewisse Gemütlichkeit. Vielleicht liegt es an den fehlenden Autos.

Hiddensee, Dornbusch: Postkarten Motiv

Von Vitte aus ging es um Kap Arkona, Rügens nördlichstem Zipfel,  nach Lohme. Immer noch meinte es Rasmus gut mit uns. Bei mittlerem Wind aus Süd-West war entspanntes Segeln angesagt.

Lohme: Es geht steil nach oben, wenn man den Ort besuchen möchte. Lohnt aber um z.B. im ausgezeichneten “Restaurant am Meer” zu speisen.

Um das nächste Spiel der deutschen Mannschaft nicht zu verpassen fuhren wir am nächsten Tag um die Kreidefelsen herum nur 10 Meilen nach Sassnitz. Bei so gut wie keinem Wind war es vor Hitze kaum auszuhalten. Auch im Hafen, den wir Mittags erreichten, wurde ein Platz im Schatten dringend benötigt.

So musste unser Bettlaken als Aushilfs-Bimini herhalten.

Mittlerweile hatte der Wind auf südliche Richtungen gedreht. Also aus der Richtung, in die wir hin mussten um südlich von Usedom durch den Peenestrom zu fahren. Über den Greifswalder Bodden und Marina Kröslin ging es so die meiste Zeit unter Motor Richtung unseres grossen Etappenziels Szczecin in Polen.

Brücke Wolgast

Als wir mit tuckerndem Motor unter Marschfahrt bei brütender Hitze nach der Wollgast Brücke im Pulk mit den anderen Booten zur nächsten Brückenöffnung der Zecherin Brücke hetzten, fragten wir uns irgendwann, warum wir uns das eigentlich antun und nicht lieber die tolle Landschaft um uns herum geniessen. Kurzerhand bogen wir ins Achterwasser ab. Einer seeähnlichen, flachen Wasserfläche mitten in der Insel Usedom, und landeten in dem beschaulichen kleinen Hafen von Zinnowitz. Als grosses Seebad, waren auch am Sonntag die Geschäfte geöffnet, so dass wir uns lecker Steaks für den Grill besorgen konnten.

Zinnowitz: Als Nachtisch gab es einen beindruckenden Sonnenuntergang mit Trompeten Einlage von einem Nachbar Boot. Sehr romantisch.

Der weitere Weg nach Szczecin führte uns am nächsten Tag durch die Zecherin Brücke nach Mönkebude. Und tags darauf über das Stettiner Haff und die Oder direkt zur Marina Goclaw.

Szczecin begrüsste uns mit herrlichem Wetter. Schon fast ein wenig zu heiss für die zwei Tage Sightseeing, die wir eingeplant haben. Der Aufenthalt war geprägt von 0:8 Deutschland – Brasilien, Wäsche waschen, roter Linie die an allen Sehenswürdigkeiten vorbei führte, Pastekis im original sozialistischen Imbiss und grossen Pötten, die beim Grillen am Hafen vorbeifuhren.

Szczecin, die Hafenpromenade

Im Schatten gehts

Grillen an der Oder.

Leider starb an der Stelle der Plan, Bornholm als nächstes anzulaufen, weil für die kommenden Tage konsequent Starkwind aus Nord-Ost angesagt war. Auf Gegenanbolzen hatten wir keine Lust.  Also, nächstes Ziel und nächste Metropole, Malmö/Schweden.

Zunächst führte uns unsere Route aber ein sehr welliges (ziemlicher Kontrast zur Hinfahrt) Stettiner Haff hinauf nach Świnoujście, das die Einfahrt zurück in die Ostsee darstellt. Von da aus hangelten wir uns mit stärkeren Rückendwind über die Marina Kröslin nach Glowe auf Rügen. Eindrücke hier: Endspiel der WM, Deutschland Weltmeister, ein Tag eingeweht bei Regen und Sturm.

Kaiserfahrt vor Świnoujście/Polen

Ruppige Überfahrt nach Kröslin

Kröslin, da ist noch was im Anmarsch

Glowe, eingeweht mit Dauerregen

Am nächsten Tag sah die Welt wieder besser aus. Der Wind passte sehr gut für unsere Überfahrt an die schwedische Südküste. Wir machten am Abend in Gislöv Läge fest, quasi ein nautisch geprägter Vorort von Trelleborg. Von dort aus ging es weiter westlich durch den Falsterbo Kanal, unter der grossen Öresundbrücke durch bis nach Malmö. Unserem nächsten Etappenziel.

Kap Arkona

Falsterbo Kanal

Öresund Brücke in Öl (nicht sichtbar: Hitze)

Malmö war wieder Hafentag. Nein nicht eingeweht, sondern bei schönstem Wetter schauten wir uns die Stadt an. Von der Dockan Marina, mitten in einem neu bebauten ehemaligen Hafengelände, war es nur ein Katzensprung in die Innenstadt. Schöne Stadt und viel zu sehen.

Dockan Marina mit dem neuen Wahrzeichen von Malmö, dem Turning Torso Turm

Malmö mit Abendstimmung

Dockan Marina: Vom Balkon aus auf die Atari schauen, hätte was ;)

So langsam mussten wir uns dann auch mit dem Gedanken anfreunden, dass es Richtung Heimat geht. Eigentlich war als nächster Stop Skanör eingeplant, direkt neben dem Falsterbo Kanal. Das fiel nur leider wegen Überfüllung aus. Kam noch nie vor, dass wir aus einem Hafen wieder rausgefahren sind, weil er zu voll war. Und das am frühen Nachmittag. Schweden hat Ferien wie es scheint.

Egal, wir überquerten den Öresund und machten in Rödvig fest, auch recht voll zu vorgerückter Stunde, wir fanden aber was direkt an der Einfahrt zum ehemaligen Fischerhafen. Von Rödvig aus fuhren wir durch den Bögestrom nach Kalvehave und von dort am nächsten Tag nach Vejrö im Smaelandsfahrwasser.

Rödvig, Logenplatz zum Sonnenuntergang

Über Vejrö rankten sich ja schon lange viele Gerüchte. Von russischen Oligarchen wurde gesprochen, die die Insel gekauft hatten und nun in eine Privatmarina verwandelt hatten. Von exorbitanten Hafengebühren wurde geredet. Egal, wir wollten uns selbst mal ein Bild machen. Ok, die Hafengebühren sind exorbitant (ca. 70 Euro die Nacht). Das steht sogar gross an der Hafeneinfahrt um Enttäuschungen nach dem Festmachen vorzubeugen. Nur irgendwie ist es die Insel wert. Alles wirkt extrem liebevoll gepflegt. Ein bisschen unwirklich, entrückt. Dafür alles im Preis inbegriffen. Selbst die Holzkohle zum selbst bedienen rund um den Hafen. Dänische hyggeligkeit trifft auf Disneyland. Wir fanden es so schnuckelig, dass wir gleich noch eine Nacht geblieben sind. Na gut, der 7er Wind aus Nord-Ost trug auch dazu bei.

All inclusive: Bogenschiessen, …

… romantische Buchten, …

… Badestrand, …

… und Feuerstelle (Steaks gingen extra).

Die letzten Tage unseres langen Urlaubs verbrachten wir mit kurzen Schlägen durch die dänische Südsee. Die auf einmal gut gefüllt war. Die Liegeplätze in der Pole Position waren sogar so sehr begehrt, dass die ersten morgens schon wieder einliefen, als wir gerade ablegten. Ob es das Wert ist um 5 aufzustehen um dann Hafenkino den ganzen Tag zu haben sei mal dahingestellt. Unsere Vorstellung von Urlaub ist das jedenfalls nicht. Die Atari mit Ihren 8,80 m findet eigentlich immer noch ein Plätzchen.. na gut, ausser in Skanör.

Lohals: Dicke Motorboote, prima Schattenspender an heissen Tagen.

Ausbaumen mit dem Bootshaken

Perfekter Liegeplatz in Tronsö im Svendborg Sund

Baden? Jemand?

Avernakö: Päckchen bauen

Avernakö: wie gemalt

Das Ende hört sich dann immer gleich an. Am nächsten Tag hatte die Schlei uns wieder, die Atari erholte sich in Kappeln von den Strapazen der vier Wochen. Schon bald ging es wieder los, den Rest der Saison zu geniessen. Sie ist kurz genug.

Herrentörn, 29.5. – 1.6.

Vier Herren auf Tour, wie sich das für Vatertag gehört. Die Tage vorher hats aus Ost gestürmt. Ergebnis: Atari lag hoch im Schleiwasser und Schleimünde war immer noch eine Waschmaschine. Mit Motorschub gings durch. Nach Kursänderung Richtung Norden war das Segeln schon viel angenehmer. Gegen Nachmittag wurde der Wind auch immer weniger und der Tag klang feucht fröhlich (war ja Vatertag) in Hörup Havn (DK) bei herrlichem Sonnenschein aus.

Der nächste Tag startete mit Motorschwierigkeiten. Das Ding sprang nicht an. Hat er vorher nie gemacht. Nach einigen hin und her fiel auf, dass der Bautenzug vom Stopper lose war. Er stand somit ständig auf Stop. Kleine Ursache, grosse Wirkung. Zum Glück war das Problem dann schnell behoben. Bei mittleren bis stärkeren Winden aus West, Nord-West und auch mal Süd-West gings um die Ecke nach Lyö.

Dort wars voll. Wie immer wenn ich mal da bin. Wir fanden aber noch einen Platz im Päckchen. Gegen Abend wurde der Wind immer stärker Leider liess damit auch die Temperatur etwas nach. Sonnenuntergang war trotzdem stimmungsvoll.

Von Lyö aus gings runter nach Marstal. Wind war immer noch kräftig, passte für die Richtung aber gut. Bis kurz vorm Hafen konnte der Motor ausbleiben. Auch hier war eine komplette Hafenrundfahrt nötig bis ein Plätzchen für uns gefunden war. Obwohl wir recht früh im Hafen waren.

Das tolle Wetter lud dann zum Entspannen in der Sonne ein. Abends brutzelte zur Abwechslung wieder das Fleisch auf dem Grill.

Am nächsten Tag dann totale Flaute. Komplett unter Motor gings die 20 Meilen zurück in die Schlei.

 

 

Kaltstart, 10. – 13. 5

Was macht man, wenn es im Mai nur ein Wochenende gibt, an dem man mit der Liebsten aufs Wasser kann, die Wettervorhersage aber mehr als bescheiden ist? Genau – trotzdem Segeln gehen.

Am Samstag gings also los, von Kappeln nach Marstal. War wenig los vor der kappelner Brücke und allgemein auf der Wasser “Autobahn” Kiel-Flensburg. Die anderen hatten wohl schon den Saisonstart an den ersten schönen Tagen diesen Frühjahrs genossen. Wind kam achterlich, ziemlich böig, aber kein Problem. Ging gut. Die dicken Schauern zogen auch immer schön um uns herum. Bisschen frisch ists schon, so ohne Sonne.

Pünktlich zum Anleger dann dicke Schauer mit fetter Böe seitlich. Trotzdem probieren, kann ja länger dauern so eine Schauer. Und vergeigt. Macht aber nichts, ist ja kaum jemand da, der es sieht. ;) Als die Festmacher fest sind, Schauer und Böe beendet. Spitzentiming.

Die Wettervorhersage für Sonntag sah dann Böen mit knapp 30 Knoten und durchgängig Regen vor. Selbst für den kurzen Schlag nach Aerosköping ein bisschen zu ungemütlich. Aber warten wir mal ab was kommt.

Bisschen Schwell im Hafen

Kam genau so. Nach einigen hin und her – Sollen wir? mal sehen.. oh da orgelt es wieder im Rigg – ging um 12 Uhr die Bierdose auf und das Thema hatte sich erledigt. Also mal was anderes. Seefahrtsmuseum in Marstal. Hatte ich noch nie besucht, weil wir sonst immer zu spät einlaufen. Fazit, das Museum lohnt sich. Man muss sich aber definitiv die besten Sachen erarbeiten. Am Anfang kommen endlos Ölbilder von Schiffen diverser Grösse. Da muss man durch, dann wirds interessant.

Am Nordkap von Aero

Statt nach Aerosköping gings am Montag dann nach Mommark. Wind war etwas weniger als am Tag zuvor. Also los. Durch die vielen Schauern gab es aber einige Winddreher, die den direkten Kurs verhinderten. Auf Kreuzen hatten wir keine grosse Lust, deshalb musste hin und wieder der Motor ran. War eher ein Abarbeiten der Strecke als gemütliches Segeln.

Kontraste in Mommark

Am Dienstag blieb der Wind stabil auf West. Etwas böig zwar, aber mit kleinen Reff gut zu segeln. Die kurze Distanz zurück zur Schlei verging dabei wie im Flug bei 6-7 Knoten Rauschefahrt. Bückendurchgang 14:45 Uhr.