Pfingsten, 25. – 28. Mai

Mit Melanie ging es Freitag Morgen entspannt auf die Autobahn Richtung Ostsee. Die Wettervorhersage war vielversprechend. Sommerliche Temperaturen waren gemeldet. Trotz vorhergesagtem Feiertagsverkehr war die A7 recht frei und wir kamen zügig durch.

Für das schnelle Urlaubsgefühl wollten wir am Abend schonmal nach Schleimünde, eine Scholle essen. Nach dem Einkauf des Proviants und Brückenkoordination trafen wir gegen 19 Uhr in Schleimünde ein nur um festzustellen, dass der Hafen voll ist. Auf zweite Reihe hatten wir heute keine Lust. So machten wir uns kurzentschlossen wieder auf den Weg zurück nach Kappeln, genossen noch entspannte 45 Minuten Segelei mit achterlichem Wind und aßen unseren Fisch im ASC Restaurant.

Kaiserwetter am nächsten Tag, nur der Wind liess etwas zu wünschen übrig. Am Anfang waren wir noch hochmotiviert das leiseste Lüftchen auszusegeln. Sogar der bislang noch nicht genutzte Genacker kam zum Einsatz.

Als am Nachmittag Schleimünde immer noch nicht richtig ausser Sicht war, schmissen wir den Motor an, um zeitig in Hörup Hav anzukommen. Der Hafen war bei unserer Ankunft auch schon gut gefüllt. Für unsere Schiffsgrösse gabs aber noch problemlos einige freie Boxen.

 

Hörup: Nachmittagssnack und Hafenkino, Abendprogramm: Grillen und Lagerfeuer

Am nächsten Tag stand Avernakö auf dem Törnplan. Zur Ostspitze von Als war zunächst Aufkreuzen angesagt. Kaum war das erledigt, schlief der Wind wieder ein. Bis zum Hafen waren es noch gute 15 Meilen. Auf zweieinhalb Stunden Motorfahrt hatten wir keine Lust, also kürzten wir ab und verholten uns kurzerhand nach Mommark wo wir gegen 15 Uhr eintrafen.

Mommark: Suchbild mit Ohlsen 8.8

 

Hafen Mommark: Atari am Schwimmsteg, Stilles Örtchen Mommark: Zum Sterne zählen? Wegen dem besseren Klima? Für den schnellen Gang zwischendurch?

Die Rückreise nach Kappeln war ein perfekter Segeltag. Warm, sonnig, frischer Wind auf Halbwind Kurs – wir kamen aus dem Grinsen nicht mehr raus.